12.05.2014 Schule mit den Eltern gemeinsam entwickeln

Priemer (SPD) weist CDU-Erklärung zum Verzicht auf IGS-Oberstufe zurück

Schaumburger Zeitung / 12.5.2014

Rinteln

(red) Die CDU-Kreistags- und Stadtratsfraktion haben kürzlich betont, dass Rintelns IGS bisher keine Oberstufe genehmigt bekommen habe und auch mangels Bedarf keine erhalten solle. Das sieht der SPD-Bürgermeisterkandidat Thomas Priemer anders.

„Die Entscheidung im Januar für eine IGS in Rinteln hat Planungssicherheit für die Schule und für das Schuljahr 2014/15 geschaffen“, stellt SPD-Bürgermeisterkandidat Thomas Priemer in einer Pressemitteilung fest. „Schulleitung und Kollegium haben ausreichend Zeit, um die Einführung zum Schuljahresbeginn vorzubereiten. Und die Eltern und die Schüler der vierten Klasse können so in Ruhe ihre Schulwahl treffen.“

„Obwohl es noch einige Monate dauern wird, bis die IGS in Rinteln an den Start geht, prescht die Kreistagsfraktion der CDU schon wieder los, ohne den Willen der Eltern und der Schüler Beachtung zu schenken“, so Priemer weiter. „Schon jetzt soll nach Ansicht der CDU die IGS in Rinteln keine Oberstufe bekommen, weil die demografische Entwicklung entgegenstehe und das vorhandene Angebot im Landkreis hoch sei. Wer an der IGS Abitur machen wolle, müsse nach Stadthagen.“

Priemer hält nichts von solchen Aussagen, denn sie schränken die Entwicklung der neuen IGS ein und respektieren nicht die Entscheidung der Eltern über den zukünftigen schulischen Werdegang ihrer Kinder: „Vielmehr sollte die Schule mit den Eltern und den Schülern gemeinsam ihren Weg gehen. Ebenso sollen später nicht wieder Rintelner Schüler an Bushaltestellen stehen müssen, um in eine benachbarte IGS zu fahren.“

In Rinteln sei man sich einig, dass ein IGS-Standort an der Burgfeldsweide sinnvoll wäre. Priemer: „Ein gemeinsamer Standort ergäbe die Möglichkeit, durch Kooperation unter den Schulformen bessere Übergangsmöglichkeiten auf die vorhandenen Oberstufen am Gymnasium und beruflichem Gymnasium zu schaffen. Statt sich für diese gemeinsamen Ziele einzusetzen, versucht die CDU mit dem Thema einen Keil zwischen Schulformen zu treiben und die Kooperation untereinander zu erschweren.“